Boomsportart Padel mit innovativem Aus- und Fortbildungsformat
Padel ist keine Konkurrenz zum Tennis, sondern eine Angebotserweiterung für Vereine und das Vereinsleben. Eine Abwanderung von Tennisspieler:innen muss nicht befürchtet werden, das zeigen die Zahlen bei erfolgreichen Tennisvereine die Padel im Verein anbieten.  Aktuelle und spannende Zahlen:  Im Jahr 2022 wurden weltweit 8.200 Courts gebaut, das ist ein Plus von 28%. In Deutschland waren es immerhin 120 neue Plätze, was ein Plus von 92% bedeutet. (Global Padel Report 2023).  Padel und Tennis gehören zusammen: In Italien stehen Padel Courts in 300 Tennisvereinen.  Padel ist weltweit, die am schnellsten wachsende Sportart. Vereine, die Padel anbieten, können von diesem Trend profitieren, indem sie neue Mitglieder gewinnen und bestehende Mitglieder mit einem attraktiven neuen Angebot begeistern. 2023 hat sich der DTB auf die Fahnen geschrieben, die Boomsportart Padel in Deutschland voranzutreiben. Über den Aufbau einer qualitativ hochwertigen Aus- und Weiterbildung, auch mit Hilfe des ReStart-Programmes des DOSB, haben wir mit Peter Mayer, Geschäftsführer Deutscher Tennis Bund, gesprochen. Als lizenzierter Ausbildungsträger des DOSB zählt für den DTB neben dem Aufbau der Infrastruktur auch der Aufbau einer qualitativ hochwertigen Aus- und Weiterbildung im Padel, die den Vereinssport in Deutschland so besonders macht. Der Fokus des Deutschen Tennis Bundes (DTB) auf die Schaffung qualitativ hochwertiger Aus- und Fortbildungsformate im Padel ist entscheidend für Vereine. Diese Bildungsangebote ermöglichen es den Vereinen, qualifizierte Trainer und Betreuer für Padel auszubilden, was wiederum ein professionelles Training und eine bessere Erfahrung für die Mitglieder sicherstellt. Extra Rückenwind gab es mit dem Programm "ReStart - Sport bewegt Deutschland" vom Bundesministerium des Inneren und für die Heimat. So konnte unterstützt durch die Ghostthinker ein innovatives Blended Learning Format entwickelt werden, das dem schnellen, spaßigen Padel-Spiel gerecht wird. Was hat Restart dem DTB ermöglicht? Unser Ziel war es einen Lehrgang für Padel-Interessierte zu entwickeln, die ein Padel-Training im Verein anbieten möchten, aber noch nicht wissen wie sie ambitionierte Hobbysportler:innen oder Kinder methodisch an die neue Sportart heranführen können. Durch ReStart hatten wir die Möglichkeit erstmalig einen nationalen Lehrgang im Blended Learning Format auf einer digitalen Lernplattform zu konzipieren und umzusetzen. Insgesamt haben wir einen Lehrgang mit 15 Unterrichtseinheiten entwickelt, von denen 5 Einheiten in einer für unsere Lehrgänge neuen Art des Lernens in einem interaktiven digitalen Format aufbereitet wurden. Für uns und auch für die Teilnehmenden ein neues Lehr- und Lernerlebnis, das uns viele neue Möglichkeiten für eine moderne Ausbildung im Deutschen Tennis Bund aufgezeigt hat. Was hat euch am ersten DTB Padel Blended Learning Kurs oder dem ganzen Prozess hin zum Pilotkurs besonders gut gefallen? Wir erhielten wertvolle Tipps zu technischen Möglichkeiten auf der Plattform edubreak und insbesondere zu Blended Learning Formaten sowie interaktiven Methoden. Die gesamte Prozessbegleitung war auf eigenes Ausprobieren ausgelegt, so dass wir direkt bei der praktischen Durchführung lernen konnten. Das Highlight war dann natürlich die erfolgreiche Durchführung des ersten Padel-Piloten im Blended Learning Format, der direkt ausgebucht war.  Wie geht es in 2024 weiter? Unser Ziel ist diesen Lehrgang deutschlandweit anbieten zu können, um die Padel-Begeisterung in Deutschland weiter voranzubringen und so den Einstieg in die komplette Padel C-Trainerausbildung zu ermöglichen, die derzeit nach den DOSB-Rahmenrichtlinien entwickelt wird.  In diesem Frühjahr allein werden wir mit acht Lehrgängen an vier Standorten 200 weitere Padel Assistent:innen ausbilden. Das durchweg positive Feedback der Teilnehmenden aus dem ersten Lehrgang motiviert uns, unser Bildungsangebot in interaktiven und digitalen Formaten im Deutschen Tennis Bund weiter auszubauen. Über ReStart: Steigende Mitgliedszahlen in den Sportvereinen, bessere Rahmenbedingungen für ehrenamtliches Engagement und mehr Bewegung – das sind die eindrucksvollen Resultate des Programms „ReStart – Sport bewegt Deutschland“. Mit ReStart hatten der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und das Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI) im Jahr 2022 ein umfangreiches Maßnahmenpaket beschlossen, um nach der Corona-Pandemie wieder mehr Menschen in Deutschland in Bewegung zu bringen und für den Vereinssport zu begeistern.
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29.01.24
Aktuelle Mindestlohn-Anpassungen – Was Tennisvereine beachten sollten
Ab dem 1. Januar 2024 ergeben sich Veränderungen für Tennisvereine und deren Mitarbeiter*innen. Der gesetzliche Mindestlohn wird auf 12,41 Euro pro Stunde angehoben und steigt im Jahr 2025 auf 12,82 Euro. Um die Auswirkungen auf die Vereinsfinanzen zu prüfen und sicherzustellen, dass die Gehälter den neuen Bestimmungen entsprechen, empfiehlt sich die Nutzung des Mindestlohn-Rechners des Bundesarbeitsministeriums. https://www.bmas.de/DE/Arbeit/Arbeitsrecht/Mindestlohn/Mindestlohnrechner/mindestlohn-rechner.html   Es ist wichtig zu beachten, dass der gesetzliche Mindestlohn weiterhin nicht für bestimmte Gruppen gilt, darunter Jugendliche unter 18 Jahren ohne abgeschlossene Berufsausbildung, Auszubildende, Langzeitarbeitslose in den ersten sechs Monaten nach Arbeitslosigkeit sowie Praktikant*innen im schulischen oder hochschulischen Kontext. Für ehrenamtlich Tätige bleibt die Regelung unverändert: Sie unterliegen nicht dem Mindestlohn, da ihre Aktivitäten auf freiwilliger Basis ohne finanzielle Vergütung stattfinden, und der Fokus liegt dabei auf dem gemeinnützigen Zweck. In Verbindung mit der Mindestlohn-Erhöhung erhöht sich auch die Grenze für Minijobber*innen ab Januar 2024 von 520 Euro auf 538 Euro pro Monat. Diese Anpassung berücksichtigt eine Wochenarbeitszeit von etwa 10 Stunden, wobei sich die Arbeitszeit aufgrund der Mindestlohn-Erhöhung praktisch nicht verändert.   Im Bereich der Midijobs gibt es nun eine untere Grenze von 538,01 Euro und eine obere Grenze von 2.000 Euro im Monat. Tennisvereine sollten prüfen, ob ihre Mitarbeiter:innen im Übergangsbereich regelmäßig tätig sind und nicht nur kurzfristig bis zu 3 Monate arbeiten. In solchen Fällen unterliegen die Arbeitnehmer:innen der Sozialversicherungspflicht, und es fallen Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung sowie zur Renten- und Arbeitslosenversicherung an, die sowohl von Arbeitnehmer:in als auch vom Verein zu tragen sind.   Diese Änderungen sollten Tennisvereine in ihre Planungen für das kommende Jahr einbeziehen, um eine reibungslose Anpassung an die neuen Vorschriften zu gewährleisten.   Mehr Informationen vom Bundesministerium sind hier zu finden: https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/arbeit-und-soziales/mindestlohn-faq-1688186
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17.01.24
Checkliste für Vereinsfunktionär:innen zur Jahresplanung
Checkliste für Vereinsfunktionär:innen zur Jahresplanung  Mit Beginn des neuen Tennisjahres werden sich viele Vereinsfunktionär:innen mit der Jahresplanung beschäftigen. Wir geben dir eine Checkliste mit Hilfestellungen an die Hand, um deinen Verein zu analysieren, Stärken und Schwächen rauszufiltern und neue messbare Ziele für das kommende Jahr festzulegen. Rückblick auf das vergangene Tennisjahr Starte die Jahresplanung mit einer eingehenden Reflexion über das vergangene Tennisjahr. Betrachte nicht nur die sportlichen Erfolge, sondern beziehe alle Funktionsträger:innen, Trainer:innen und Mitglieder ein. Beantworte wichtige Fragen zur Vereinskultur, Mitgliederentwicklung und finanziellen Stabilität, um klare Ziele für das kommende Jahr abzuleiten. Folgende Fragenstellungen können hilfreich sein: Was ist unsere Vereinskultur bzw. unser Leitbild und haben wir dieses erfüllt? Welche Maßnahmen haben dazu am meisten beigetragen? Wie sieht die Mitgliederentwicklung aus, sind wir als Verein gewachsen? Durch welche Maßnahmen konnten neue Mitglieder gewonnen und bestehende Mitglieder gehalten werden? Haben wir im Verein größere finanzielle Ausgaben gehabt und wie haben wir diese gelöst? Welche allgemeinen Vorhaben sind gut gelaufen und welche nicht? Was war der größte Erfolg und was war die größte Herausforderung?   Erarbeitung eines Aktionsplans Basierend auf der Reflexion erstelle einen umfassenden Aktionsplan. Identifiziere erfolgreiche Maßnahmen, ersetze Misserfolge und stoße neue wichtige Themen an. Berücksichtige dabei verschiedene Themenfelder wie Mitgliedergewinnung, Trainingsbetrieb, Veranstaltungen und Infrastruktur-Maßnahmen. Folgende Themenfelder können in den Überlegungen berücksichtigt werden: Mitgliedergewinnung und -bindung (Akquise, Vereinsleben, Spielbetrieb, Deutschland spielt Tennis) Trainingsbetrieb (Trainerteam, Angebote, Kooperationen) Spielbetrieb (Liga-, Hobbyrunden) Veranstaltungen (Tag der offenen Tür, Camps, Turniere, Feste etc.) Zielgruppenspezifische Angebote (Padel, Beach Tennis, Inklusion, Integration, Kinder, Senioren) Infrastruktur-Maßnahmen (Anlage, Plätze, Gastronomie, Digitalisierung, Nachhaltigkeit) Jahreshauptversammlung (Termin, Firsten, Berichte)     Konkretisierung des Aktionsplans Gehe einen Schritt weiter und konkretisiere den Aktionsplan. Leg Rahmenbedingungen und Verantwortlichkeiten fest, kläre Ressourcen und Finanzierung, und erstelle einen Finanzplan. Identifiziere klare Ansprechpersonen für jedes Projekt und nutze die Expertise aus dem Vorstand und der Mitgliedschaft. Diese Fragen und Anregungen unterstützen dich bei der Planung: Was wird für jedes Projekt benötigt, sind Materialien vorhanden oder welche Anschaffungen müssen getätigt werden? Fallen für jedes Projekt Kosten an, in welcher Höhe und wie soll es finanziert werden? Erstellt einen Finanzplan, indem alle Faktoren berücksichtigt werden (Infrastruktur, Personal, Trainings-, Spielbetrieb, Veranstaltungen, Nachwuchsförderung, Sponsoring) Wer hat in welchem Projekt federführend den Hut auf und ist die Ansprechperson? Wer aus dem Vorstand und der Mitgliedschaft könnte den Lead mit seiner Expertise unterstützen?   Festlegen von Terminen und Timelines Plane die Durchführung aller geplanten Aktionen sorgfältig. Setze Termine für Veranstaltungen, und acht darauf, dass sie nicht mit Verbandsveranstaltungen kollidieren. Verteile die Aktivitäten gleichmäßig über das Jahr und erstelle grobe Timelines, an denen sich Verantwortliche orientieren können. Folgende Fragestellungen können dabei unterstützen: Welche Hauptveranstaltungen sind für das kommende Jahr geplant, und wann sollen diese stattfinden? Gibt es saisonale oder lokale Ereignisse, die bei der Festlegung der Termine berücksichtigt werden sollten? Wie werden die erstellten Timelines kommuniziert, um sicherzustellen, dass alle Beteiligten über den zeitlichen Ablauf informiert sind? Wer ist für die regelmäßige Überprüfung und gegebenenfalls Anpassung der Timelines verantwortlich? Erstellen eines Kommunikationsplan Erstelle einen Kommunikationsplan, um alle relevanten Stakeholder einzubeziehen. Ein gut durchdachter Kommunikationsplan ist nicht nur entscheidend, um Mitstreiter für die Projektarbeit zu gewinnen, sondern auch, um potentielle Sponsoren zu überzeugen und im Vorfeld Teilnehmende, Zuschauer und Gäste umfassend zu informieren. Was bei der Planung zu beachten wäre, wird hier aufgelistet: Nutze alle verfügbaren Kommunikationskanäle wie Homepage, Newsletter, Mailing, Social Media, WhatsApp-Gruppen, Flyer und Aushänge im Club Stelle sicher, dass alle wichtigen Informationen und Ansprechpersonen klar ersichtlich sind. Achte bei der externen und internen Kommunikation auf das Prinzip: Keep it short and simple! Vermeide endlose Textwüsten und gliedere Informationen durch sinnvolle Zwischenüberschriften, um Texte sowohl optisch als auch inhaltlich aufzuteilen.
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15.01.24
Beach Tennis Neuerungen
Digitalisierung: Ab der Saison 2024 wird die digitale Anmeldung und Abwicklung von Turnieren für Veranstalter über nuLiga erfolgen. Am 31. Januar um 18:00 ist die Durchführung einer digitalen Schulung für Turnierveranstalter:innen geplant. Diese Schulung wird aufgezeichnet und anschließend zur Verfügung gestellt. Aufgrund dieses Fortschrittes können alle Spieler:innen ihre Anmeldung für eine Turnierteilnahme künftig über mybigpoint vornehmen. Das Weiteren ist ab der Saison 2024 eine digitale Ranglistenerstellung vorgesehen. Dies beinhaltet auch die Integration der Ergebnisse deutscher Spieler bei internationalen Turnieren über eine Schnittstelle zur ITF. Teilnehmerentgelt: Ab dem Jahr 2024 wird ein Teilnehmerentgelt im Beach Tennis erhoben, das 5€ für Erwachsene und 3 € für Jugendliche beträgt. Die generierten Mittel sollen zur Weiterentwicklung des Beach Tennis verwendet werden. Dieses Teilnehmerentgelt wird von den Veranstaltern vereinnahmt und vom DTB direkt über die Turnierveranstalter:innen als durchlaufender Posten eingezogen. Hinweis: Das DTB-Teilnehmerentgelt ist nur einmal pro Turnier zu entrichten, auch wenn ein Spieler an mehreren Wettbewerben innerhalb eines Turniers teilnimmt. Bei gleichzeitiger Beteiligung an Jugend- und Aktivenkonkurrenzen wird das Entgelt auf die Aktivenkonkurrenz angerechnet. Kategorien: Ab dem Jahr 2024 soll eine zusätzliche DTB-Turnierkategorie eingeführt werden. Weitere Informationen folgen in Kürze. Ranglisten und Regelwerk: Ab 2024 wird die deutsche Rangliste nur noch bis Platz 150 geführt, um die Professionalisierung des Sportes weiter voranzutreiben. Es wird eine Überarbeitung des Regelwerkes erfolgen, die die grundsätzliche Entscheidung für oder gegen eine Turnierausrichtung nicht beeinflussen soll. Sobald die Änderungen finalisiert sind, werden wir bis Ende Januar umfassend informieren. Termine: Deutsche Team-Meisterschaft:            05.-07.07.2024 auf Usedom Weitere ITF-Turniere und BT 200:        08.-11.07. (ITF) und 12.-14.07.2024 (BT200) auf Usedom Deutsche Meisterschaften:                  12.-17.08.2024 ITF Sand Series:                                    12.-17.08.2024  
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21.12.23
TC Laubach gewinnt hessischen Sozialpreis 2023
Das inklusive Projekt "Tennis für alle" des TC Laubach wurde am 13. November mit dem hessischen Sozialpreis ausgezeichnet. Für sein Engagement zur dauerhaften Teilhabe von Menschen mit Behinderung im Tennissport wurde der Verein mit dem ersten Platz geehrt und erhielt ein Preisgeld in Höhe von 8.000 Euro.
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15.11.23
EU-Verbot für Mikroplastik – Was Tennisvereine jetzt wissen sollten
Die EU-Kommission hat kürzlich entscheidende Schritte zur Bekämpfung von Mikroplastik in unserer Umwelt unternommen. Diese Maßnahmen betreffen nicht nur den Verkauf von Mikroplastik selbst, sondern auch von Produkten, denen Mikroplastik bewusst zugesetzt wurde und die diese Partikel bei ihrer Verwendung freisetzen. Besonders relevant ist dieses Verbot für Tennisvereine, da es auch Kunststoffgranulate betrifft, die bisher als Füllstoff auf Kunststoffrasenplätzen und als Zuschlagsstoff auf Tennisplätzen verwendet wurden. Die EU-Kommission schätzt, dass diese Maßnahmen die Freisetzung von etwa einer halben Million Tonnen Mikroplastik in die Umwelt verhindern werden.
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11.10.23
Wer ist Deutschlands „DTB Inklusionsverein des Jahres 2023“?
Der Deutsche Tennis Bund (DTB) verleiht zum zweiten Mal den Preis für den „DTB Inklusionsverein des Jahres“. Gesucht werden Tennisvereine, die inklusive und/oder behinderungsspezifische Trainings- und Wettkampfangebote fördern und damit zu einem gelungenen inklusiven Vereinsleben beitragen.
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09.10.23
ClubDesk Online Webinar: Digitale Vereinsverwaltung – Einfach alles im Griff
Könnte auch bei dir im Verein manches noch besser laufen? Mit einer modernen Online-Vereins-Software werden Fehler vermieden, die Ehrenamtlichen in deinem Tennisverein sparen viel Zeit und sind immer up to date.
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09.10.23
EU-weites Verbot für konventionelle Lichtquellen
Seit dem 1. September 2023 sind die konventionellen Leuchtstoffröhren, die häufig auch in Tennishallen zu finden sind, verboten. Den notwendigen Wechsel auf effiziente LED-Technologie bezuschussen Bund, Land und Kommunen. Zudem spart der Wechsel auf LED 50-70% Strom.  
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12.09.23
Inklusives Fortbildungsangebot: Rollstuhltennis-Workshop
Der Deutsche Rollstuhltennis-Workshop ch an neue Interessierte, die Rollstuhltennis ausprobieren möchten oder im Verein ein entsprechendes Angebot starten wollen. Das besondere Format des Workshops ermöglicht den Teilnehmenden mit und ohne Behinderung, in einem barrierefreien Umfeld zwei Tage lang miteinander und voneinander zu lernen.   Zielgruppe: Menschen mit Einschränkung der Gehfähigkeit, z.B. Amputation unterer Gliedmaßen, verkürztes Bein, Schäden an Füßen, Knien oder Hüften, inkomplette oder komplette Querschnittlähmung Tennis-Trainer:innen, Rehabilitations-Übungsleiter:innen, Sport-Studierende, Förderschul-Lehrkräfte usw. DTB-Tennistrainer:innen im TVM können die aktive Teilnahme am Workshop-Wochenende mit acht Unterrichtseinheiten für Ihre Lizenzverlängerung (DTB C und B) geltend machen. Trainer:innen aus anderen Landesverbänden erfragen dies bitte vorab. Inhalt: Du erhältst Training von erfahrenen Coaches und Rollstuhltennis-Profis aus dem deutschen Nationalteam und des „Tennis für Alle“-Projektes zu den wichtigsten Themen wie Fahren & Platzabdeckung, Technik & Taktik im Einzel & Doppel, Fitness oder mentale Stärke.   Für Anfänger:innen: Einführung in die Sportart Rollstuhltennis in stufenweisen und individuellen Einheiten, egal welche Voraussetzungen du mitbringst oder wie alt du bist Für Fortgeschrittene: Vielseitiges, intensives Training aller im Tennis relevanten Aspekte Für Trainer:innen: Kennenlernen der Disziplin Rollstuhltennis und Erweiterung des methodischen Know-Hows für Training und Vereinskultur
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11.09.23
Ende der Sommersaison: Feiern, Planen und Motivieren
Die Sommersaison mag zu Ende gehen, aber die Arbeit im Tennisverein hört nicht auf. Der Abschluss einer Saison ist nicht nur die Zeit, um Siege zu feiern und Niederlagen zu reflektieren, sondern auch die perfekte Gelegenheit, um sicherzustellen, dass dein Verein optimal auf die kommende Saison vorbereitet ist. Wir möchten dir ein paar Ideen und Impulse an die Hand geben, die du in der nächsten Zeit gemeinsam mit deinem Team umsetzen kannst.   Feedback von Spieler:innen und Mitgliedern Online-Umfragen sind leistungsstarke Instrumente, um wertvolles Feedback zu sammeln und deinen Tennisverein zu verbessern. Nutze sie, um die Bindung deiner Mitglieder zu stärken, ihre Bedürfnisse zu verstehen und die Qualität der Trainings- und Spielerfahrung kontinuierlich zu optimieren. Die Vorteile einer solchen Umfrage: Mitglieder und Spieler:innen können anonym ihr ehrliches Feedback geben. Dies fördert Offenheit und Ehrlichkeit. Eine Umfrage kann von überall und zu jeder Zeit ausgefüllt werden, was die Teilnahme erhöht. Die Verwaltung einer Online-Umfrage ist kostengünstig und zeitsparend, da die Ergebnisse automatisch erfasst und ausgewertet werden. Du kannst spezifische Fragen stellen, die auf bestimmte Aspekte/ Bereiche deines Vereins abzielen. Nutze Online-Plattformen wie Google Forms, SurveyMonkey oder spezialisierte Umfrage-Tools, um deine Umfragen zu erstellen. Stelle sicher, dass die Fragen klar formuliert sind. Verbreite den Umfragelink oder QR-Code auf verschiedenen Kanälen, um maximale Teilnahme zu gewährleisten. Einen QR-Code kannst du ganz einfach online kostenlos generieren. Wir haben einen Fragenkatalog zusammengestellt, der dir erste Anregungen für die Zusammenstellung deiner Umfrage gibt.   Dank an Engagierte, Trainer:innen und Sponsoren Durch die Anerkennung und Wertschätzung deiner Unterstützer:innen, Freiwilligen und Trainer:innen trägst du zur Stärkung der Vereinsgemeinschaft bei und zeigst, dass ihr gemeinsam Großartiges erreichen könnt. Diese Gesten der Dankbarkeit motivieren nicht nur diejenigen, die den Verein unterstützen, sondern fördern auch das positive Vereinsklima und die Zusammenarbeit. Dank an Unterstützer:innen/ Sponsoren Verfasse Dankesbriefe oder -karten, die speziell auf deine Sponsoren zugeschnitten sind. Betone, wie wichtig ihre finanzielle Unterstützung für den Verein ist und wie sie dazu beitragen, den Tennisbetrieb aufrechtzuerhalten. Du kannst auch Sponsorenturniere oder Events einplanen. So ermöglichst du deinen Sponsoren in deinem Verein Tennis zu spielen und deinen Verein und deine Mannschaften noch besser kennenzulernen. Dank an Engagierte und Trainer:innen Organisiere spezielle Veranstaltungen oder Abendessen, um deinen freiwilligen Helfer:innen und Engagierten zu danken. Dies kann eine großartige Gelegenheit sein, um ihre Rolle beim Erfolg des Vereins zu würdigen und ihnen persönlich zu danken. Verleihe Auszeichnungen oder Anerkennungen für außergewöhnliche Freiwilligenarbeit. Dies kann dazu beitragen, das Engagement der Freiwilligen zu fördern und ihr Interesse am Verein aufrechtzuerhalten. Du kannst deine Mitglieder, Trainer:innen und Engagierten aktiv an einem Voting beteiligen und so beispielsweise folgende Preisverleihungen vornehmen: Spieler:in des Jahres Mannschaft des Jahres Ehrenamtler:in des Jahres Trainer:in des Jahres Fairplay/Fairste:r Spieler:in des Jahres Teammate des Jahres Mit einer solchen Wertschätzung schaffst du ein Klima, in dem Menschen gerne zusammenarbeiten und aktiv sind. Dies fördert ein harmonisches Miteinander und stärkt das Gefühl der Gemeinschaft. Ein Verein, der Wertschätzung zeigt, gewinnt an Ansehen und wird für neue Engagierte attraktiver.   Saisonabschlussfeier/ Weihnachtsfeier Die Saisonabschlussfeier oder eine Weihnachtsfeier ist eine Gelegenheit, um den Mitgliedern für ihren Einsatz und ihre Hingabe während der Saison zu danken. Dieses Gefühl der Anerkennung und Wertschätzung kann die Mitglieder motivieren und ihr Engagement und ihre Identifikation mit dem Verein stärken. Ein gemeinsamer Abend fördert ein Gefühl der Gemeinschaft und Zusammengehörigkeit unter den Mitgliedern. Sie können die Saisonhöhepunkte gemeinsam feiern, Erinnerungen austauschen und neue Freundschaften schließen.
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06.09.23
Entdecke die Vorteile von Beach Tennis für deinen Tennisverein!
Mario Unholz, Experte für Beach Tennis, teilt sein Wissen über die enorme Vielfalt und Attraktivität, die der Bau von Beach Tennis Plätzen für Sportvereine mit sich bringt. In unserem Interview mit ihm erfährst du, wie diese Trendsportart nicht nur das Vereinsimage beeinflusst, sondern auch Mitglieder gewinnt und bindet. Erhalte Einblicke in den Bau, die Herausforderungen und Fördermöglichkeiten. Mario spricht auch über Trainingsvorteile, erfolgreiche Veranstaltungen und die leichte Instandhaltung der Beach Tennisplätze.  
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19.08.23
Tennis weiter im Trend: Mitgliederzahlen wachsen drittes Jahr in Folge
Zum dritten Mal in Folge kann der Deutsche Tennis Bund (DTB) einen Mitgliederzuwachs verzeichnen. In diesem Jahr stiegen die Mitgliederzahlen von 1,44 auf 1,47 Millionen, was einem Plus von rund 30.500 Vereinsspieler:innen entspricht. Besonders bei den 7- bis 14-Jährigen ist Tennis angesagt wie schon lange nicht mehr.
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10.08.23
Vorteile von Padel für deinen Verein!
Padel ist keine Konkurrenz zum Tennis, sondern eine Angebotserweiterung für Vereine und das Vereinsleben. Eine Abwanderung von Tennisspieler:innen muss nicht befürchtet werden, das zeigen die Zahlen bei erfolgreichen Tennisvereine die Padel im Verein anbieten.  Aktuelle und spannende Zahlen:  Im Jahr 2022 wurden weltweit 8.200 Courts gebaut, das ist ein Plus von 28%. In Deutschland waren es immerhin 120 neue Plätze, was ein Plus von 92% bedeutet. (Global Padel Report 2023).  Padel und Tennis gehören zusammen: In Italien stehen Padel Courts in 300 Tennisvereinen.  Mit Padel kann dein Verein insbesondere jüngere Zielgruppen ansprechen, denn die meisten Spieler:innen sind zwischen 25 und 45 Jahren alt. Ein Hauptargument für die einfache Mitgliedergewinnung ist die einfach zu erlernende Grundtechnik: Bereits nach 30 Minuten kommen auch bei absoluten Einsteiger:innen die ersten Ballwechsel zustande.  Besonders schnellen Lernerfolg haben Spieler:innen anderer Ballsportarten. 
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13.07.23
Fairplay im Verein: Anregungen für eine respektvolle Vereins- und Spielkultur
Im Tennis, wie auch in anderen Sportarten, spielt Fairplay eine entscheidende Rolle, um eine positive Sportkultur zu fördern. Profispieler:innen wie Roger Federer und Kim Clijsters, die mehrfach den ATP und WTA Sportsmanship Award gewonnen haben, haben sich nicht nur durch ihre sportlichen Leistungen einen Namen gemacht, sondern auch durch ihr respektvolles Verhalten auf und neben dem Platz. Sie behandelten ihre Gegner:innen, Schiedsrichter:innen und Ballkinder stets mit Höflichkeit und Anerkennung.
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12.07.23
Online-Vereinssoftware ClubDesk mit neuem Look und Handy-Vereinskalender
Neues von der Online-Vereinssoftware: Das neue ClubDesk 4 weist ein moderneres Interface auf und viele Verbesserungen für mobilfähiges Arbeiten. Damit kannst du nun deine Vereinsverwaltung auch auf dem Tablet und Smartphone erledigen. Zudem gibt es einen neuen Handy-Vereinskalender für alle Mitglieder, Trainer:innen oder Vorständen. Sichere dir die DTB-Vorteile für Tennisvereine.
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10.07.23
German Padel Tour erstmals vor großem Publikum
Die German Padel Tour (GPT) macht Halt in Hamburg, wenn die besten Padelspieler:innen Deutschlands vom 9. bis 11. Juni 2023 auf dem Generali Center Court in der Active City Arena aufschlagen. Auch Interessierte, Rollstuhlfahrer:innen und Schüler:innen werden die rasant wachsende Sportart auf dem Heiligengeistfeld in Hamburg ausprobieren können – komplett kostenlos.
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24.05.23
Padel schauen und selbst ausprobieren – komplett kostenlos!
Wenn die German Padel Tour in Hamburg stoppt, kommen nicht nur die Profis in der Active City Arena auf ihre Kosten. Zuschauer:innen können selbst zum Schläger greifen und die rasant wachsende Sportart auf dem Heiligengeistfeld komplett kostenlos ausprobieren. 
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24.05.23
Vereinsarbeit schnell und einfach digitalisieren - Erfolgsgeschichte TC Zornheim
Der TC Zornheim nutzt seit mehr als drei Jahren erfolgreich ClubDesk für seine Vereinsverwaltung. Zunächst war das primäre Ziel die Digitalisierung ihrer Vereinsarbeit. Nachdem sie ClubDesk getestet haben waren sie erstaunt, wie schnell und einfach das ging.
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27.04.23
In zehn Schritten zum inklusiven Aktionstag
Wie organisiert man einen inklusiven Aktionstag? Diese Frage stellen sich viele Vereine. Von der Kontaktaufnahme zur Zielgruppe bis hin zur Überprüfung der Barrierefreiheit und der Organisation des Ablaufs vor Ort, gibt es einiges zu tun. Wir unterstützen dich mit unseren zehn Tipps für einen erfolgreichen Tennistag für Menschen mit einer Beeinträchtigung!   1. Eine verantwortliche Person finden Eine Person oder ein Team zu finden, um den Aktionstag zu planen und umzusetzen, ist eine wichtige Voraussetzung für dessen Erfolg. Das können Coaches, Vorstandsmitglieder, Ehrenamtliche oder andere Freiwillige aus dem Verein sein. 2. Ein Team organisieren Die  verantwortliche Person kann im Vorfeld eine Menge schultern, trotzdem werden auch Helfer:innen benötigt, um die vielfältigen Aufgaben rund um die Veranstaltung gemeinsam zu bewältigen. Dazu zählen  u.a. der Transport der Teilnehmenden, der Aufbau der Anlage, die Vorbereitung der Plätze, die Versorgung/Gastronomie und die Koordination. 3. Potenzielle Unterstützer:innen kontaktieren Melde dich bei deinem Tennis-Landesverband! Vielleicht gibt es hier jemanden, der sich dem Thema Inklusion und Parasport annimmt oder  Kontakte zu entsprechenden Expert:innen hat. Gleiches gilt für den entsprechenden Landesverband des Behindertensports. Hier gibt es viele Erfahrungswerte und  direkte Kontakte zur Zielgruppe. 4. Die Umgebung analysieren Recherchiere, welche Institutionen im Umfeld deines Vereins mit Menschen mit Behinderung arbeiten und kontaktiere sie. Das können andere (Sport-)Vereine und Verbände sein, Stiftungen, Wohn- und Arbeitsstätten, Einrichtungen der Selbsthilfe, spezialisierte Arzt- oder Physiotherapie-Praxen, Unfallkliniken, Rehazentren, (Förder-)schulen oder die Kommune selbst. 5. Zielgruppe identifizieren und Kontakt aufnehmen Je nachdem, wie die eigene Umgebung aussieht, kann sich der Fokus des Aktionstages  an eine bestimmte Zielgruppe richten: Ist zum Beispiel in der Nähe der Tennisanlage eine Förderschule mit dem Schwerpunkt Sehen, ist es sinnvoll, hier Kontakt aufzunehmen und ein Blindentennis-Angebot zu starten. Gleiches gilt für Werkstätten für Menschen mit geistiger Behinderung, für Rollstuhlsportgruppen, Unfall- oder Rehazentren... 6. Finanzielle Förderung finden Die Kommune, der Landessportbund, gemeinnützige Vereine und Vereinigungen, Stiftungen, Banken und vielleicht auch der Tennis-Landesverband haben möglicherweise Fördertöpfe, die Aktionen im Bereich Inklusion unterstützen. Dies kann vor allem dann nützlich sein, wenn es darum geht, den Teilnehmenden im Anschluss an den Aktionstag eine Perspektive für  regelmäßiges und bestenfalls kostenreduziertes Folgetraining anzubieten.  7. Werbung machen Der DTB kann mit Plakatvorlagen und Fotomaterial unterstützen, den Aktionstag zu bewerben. Zudem sollten die lokalen Medien eingebunden und Newsletter bzw. Mailverteiler von Tennis- oder Behindertensportverbänden sowie diverse SocialMedia-Angebote zur Verbreitung genutzt werden.   8. Material organisieren Tennisbälle, Leihschläger aller Größen, Mininetze etc. dürften in der Tennisschule deines Vereins vorhanden sein. Je nachdem, welche Zielgruppe an dem Aktionstag angesprochen wird, müssen weitere Materialien besorgt werden. Tipp: Hier lohnt sich der Kontakt zum Landesverband, dem DTB und Behindertensportverbänden. Einige Tennis-Landesverbände stellen ein Kontingent an Blindentennisbällen oder Sportrollstühle zum Ausleihen zur Verfügung. Der DTB pflegt außerdem Kooperationen mit Herstellern von Sportrollstühlen. Lokale Sanitätshäuser können ggf. auch aushelfen und sich als Kooperationspartner einbringen. 9. Die Anlage oder den Aktionsort vorbereiten Sportler:innen im Rollstuhl benötigen vielleicht an einigen Stellen eine kleine Rampe. Für Teilnehmende mit Sehbehinderung wiederum ist es sehr praktisch, wenn Treppenstufen mit gut sichtbaren Kontraststreifen (z. Bsp. Farbiges Klebeband) markiert werden. 10. Reflektieren und weitermachen Der Aktionstag bildet nur den Anfang! Nach der Veranstaltung sollte man gemeinsam analysieren und eventuell ein Feedback der Teilnehmer:innen einholen. Es gilt, die Interessierten der Schnupperaktion für künftige Trainings zu gewinnen und sie langfristig zu Vereinsmitgliedern zu machen.
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27.04.23
Rollstuhltennismannschaften verpassen Weltgruppe
Im zweiten Spiel gegen die Auswahl aus Österreich stand es nach den Einzeln 1:1 und das Doppel musste entscheiden. Gegen die Österreicher Nico Langmann und Martin Legner verloren Wilke und Hiller mit 1:6, 1:6, sodass die deutsche Mannschaft den wichtigen ersten Platz in der Gruppe verpasste.
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30.03.23
20. Runde der „Sterne des Sports“: Jetzt bewerben!
Die Bewerbungsphase für die „Sterne des Sports“ 2023 hat begonnen. Gesucht werden Vereine, die sich über das Sportangebot hinaus besonders engagieren. Neu ist, dass die Bewerber im Vorfeld über Crowdfunding Gelder für ihre Idee einsammeln können.   BILD Der attraktivste Wettbewerb für Sportvereine geht in sein 20. Jahr. Auch 2023 können sich die rund 87.000 Vereine in Deutschland mit besonderen Beispielen ihres gesellschaftlichen Engagements bei den „Sternen des Sports“ bewerben. Der vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und den Volksbanken Raiffeisenbanken gemeinsam veranstaltete Wettbewerb freut sich über Bewerbungen, die für die laufende Runde bis zum 30. Juni 2023 eingereicht werden können. Gesucht werden beispielsweise Initiativen aus den Bereichen Bildung und Qualifikation, Gesundheit, Integration und Inklusion, Klimaschutz, Digitalisierung, Demokratieförderung oder Mitgliedergewinnung. Die Finalisten erwartet bei der Preisverleihung des „Großen Stern des Sports in Gold“ im Januar 2024 in Berlin eine Ehrung auf höchster Ebene. Der bundesweit erstplatzierte Sportverein erhält neben dem Gold-Pokal ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro. Zuvor können sich die Vereine über die lokale Ebene (Bronze) für die Landesebene (Silber) qualifizieren, die von den Landessportbünden und den regionalen Genossenschaftsverbänden ausgerichtet wird. Auch auf diesen Ebenen können die Vereine mit Preisgeldern dotierte Sterne-Auszeichnungen gewinnen. Die erstplatzierten Silber-Preisträger erhalten schließlich das Ticket zum Bundesfinale und konkurrieren dort um den „Großen Stern des Sports“ in Gold 2023. Crowdfunding für Projektumsetzung im Vorfeld möglich Im Vorfeld ihrer Bewerbung können Sportvereine zunächst Gelder für die Realisierung ihrer Engagementidee über die genossenschaftliche Crowdfunding-Plattform „Viele schaffen mehr“ einsammeln. Damit machen sie zugleich auf ihre Idee öffentlich aufmerksam, können neben Geldmitteln auch Fans und weitere Unterstützer für sich gewinnen. Nach dem erfolgreichen Abschluss ihrer Crowdfunding-Kampagne können Sportvereine ihre Engagementidee in die Tat umsetzen und sich mit dem umgesetzten Projekt bei den „Sternen des Sports“ bewerben – alles über eine zentrale Plattform: www.viele-schaffen-mehr.de/sterne-des-sports  Bewerbungsverfahren digitalisiert und einfach Ob mit oder ohne vorgeschaltetem Crowdfunding – die Teilnahme am Wettbewerb „Sterne des Sports“ ist denkbar einfach und voll digitalisiert. Bewerben können sich die Sportvereine mit ihren umgesetzten Initiativen entweder über die jeweiligen Internetseiten der teilnehmenden Volksbanken und Raiffeisenbanken oder direkt über www.sterne-des-sports.de/vereine/bewerbung/. Für die Bewerbungen gilt eine Stichtagsregelung zum 30. Juni. Vereine, die sich bis zum Stichtag bewerben, nehmen am Wettbewerb 2023 teil. Die Bewerbungsphase für den Wettbewerb 2024 startet nahtlos am 1. Juli 2023 und endet am 30. Juni 2024. Mit dieser Regelung können die teilnehmenden Sportvereine ihre Bewerbungen ganzjährig einreichen. Weitere Informationen zu den „Sternen des Sports“ 2023 unter www.sterne-des-sports.de. 
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23.03.23
Inklusionsprojekt beim DTB: 3 Jahre erfolgreiche Zusammenarbeit
30 Jahre hat Peter Böhmer kein Tennis spielen können. Eine Gehbehinderung schränkte ihn schon mit Mitte 20 ein. Seit Kurzem hat er sein altes Hobby neu entdeckt, was sich für ihn „wie ein Wunder“ anfühlt. Dass Peter Böhmer wieder Tennis spielt, verdankt er dem Deutschen Tennis Bund (DTB), der Gold-Kraemer-Stiftung (GKS) und Aktion Mensch. Seit 2019 haben sie fast 450.000 Euro investiert, um Tennisdeutschland nachhaltig für Inklusion zu öffnen. 
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20.02.23
Neue Fördermöglichkeiten für deinen Verein!
Der DOSB hat das Programm „ReStart – Sport bewegt Deutschland“ ins Leben gerufen, und du kannst davon profitieren!  Das Programm bietet u.a. Fördermöglichkeiten für deinen Verein – mit dem Ziel, nach der Corona-Pandemie wieder mehr Menschen für den Vereinssport zu begeistern.   Unter dem Motto „Starke Aktionen von starken Vereinen“ gibt es drei Fördermodule, die du mit deinem Verein nutzen kannst: Tausend Euro für deinen Verein Insgesamt 4.000 Vereine werden mit je 1.000 Euro unterstützt. Gefördert werden vereinseigene Maßnahmen mit dem Ziel der Mitgliedergewinnung, wie beispielsweise: • öffentlichkeitswirksame Aktionen, • Aktivitäten, die die Angebotsentwicklung im Verein verbessern, • Kooperationen, die mehr Menschen den Zugang zu deinem Vereinsangebot ermöglichen.   Nutze die Chance und sichere dir 1.000 Euro. Deinen Antrag kannst du direkt über das Förderportal foerderportal.dosb.de/ stellen und mit etwas Glück bist du einer von 4.000 geförderten Vereinen! Präsentiere deine Vereinsangebote auf einer nationalen Landkarte Die BewegungsLandkarte (BeLa) dient als bundesweite zentrale Anlaufstelle für Interessierte auf der Suche nach Freizeit-, Breiten- und Gesundheitssportangeboten in ihrer Nähe. Nutze die Möglichkeit, deinen Verein und deine Angebote auf der BeLa online darzustellen und damit (potentielle) Neumitglieder anzusprechen. Also, registriere deinen Verein ab April 2023 auf der BeLa über sportnurbesser.de. Neue Mitglieder mit Hilfe von Sportvereinsschecks Mit dem Sportvereinsscheck können potentielle Neumitglieder eine vergünstigte Mitgliedschaft in deinem Sportverein nutzen. Insgesamt stehen 150.000 Sportvereinsschecks im Wert von je 40 Euro zur Verfügung und können von interessierten Personen unter sportnurbesser.de heruntergeladen werden. Deine Neumitglieder händigen dir anschließend den Sportvereinsscheck aus und du kannst ihn über die Förderplattform foerderportal.dosb.de/ einlösen Weitere Informationen findest du unter: dosb.de/sportentwicklung/restart. Dort sind auch die Kontaktdaten der zuständigen Projektverantwortlichen hinterlegt.
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27.01.23
ClubDesk Online-Webinar: Deinen Verein in einem Tag digitalisieren
Willst du viele Aufgaben in deinem Verein vereinfachen und digitalisieren? Die Vereins-Software ClubDesk bietet dir eine schnelle Lösung und hilft dir, die Mitgliederdaten aktuell zu halten, die anfallenden Arbeiten einfach aufzuteilen, und direkt mit den Vereinsmitgliedern zu kommunizieren.    Der Deutsche Tennis Bund und ClubDesk laden dich zum kostenfreien Online-Webinar am Dienstag, den 7. Februar 2023 von 18:00 bis 19:00 Uhr ein. Hier erfährst du, wie einfach der Einstieg in die Digitalisierung deines Vereins ist. Schau dir unter anderem an, wie du auf Knopfdruck von aktuellen Mitgliederdaten profitierst und wie du in wenigen Schritten eine moderne Webseite erstellst. Webinar-Themen:   Einlesen und Pflegen der Mitgliederdaten in die Vereinsverwaltung inkl. Synchronisierung mit nuLiga Abbildung der Vereinsstruktur in ClubDesk und maximal davon profitieren einfache Zuteilung von Zugriffsberechtigungen für wichtige Daten ermöglichen unkomplizierte Amtsübergaben effiziente Finanzbearbeitung dank der direkten Verknüpfung mit Mitgliederdaten, Gruppen, E-Mails etc Erstellung einer modernen Vereinswebseite mit automatischer Aktualisierung Good-Practice Beispiel:  TC Zornheim berichtet, wie ClubDesk in der Praxis eingesetzt wird   Melde dich gleich hier zum kostenfreien Online-Webinar an.  Weitere Informationen zu ClubDesk erhältst du hier.  
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13.01.23
Wichtige Impulse fürs deutsche Rollstuhltennis
Der Deutsche Rollstuhltennis-Workshop setzt Maßstäbe im modernen Tennistraining von Athlet:innen mit körperlichen Beeinträchtigungen. Aus dem gesamten Bundesgebiet kamen Interessierte am 10. und 11. Dezember 2022 nach Leverkusen, um gemeinsam zu trainieren und ihr Wissen um die dynamische, paralympische Disziplin zu erweitern, die in Deutschland immer mehr Anklang findet. Im vergangenen Jahr wurde das Format des „Deutschen Rollstuhltennis-Workshops“ erstmalig ausprobiert – mit großem Erfolg. Der Deutsche Tennis Bund und die Gold-Kraemer-Stiftung haben im Rahmen ihres „Tennis für Alle“-Projektes erneut Spieler:innen und Trainer:innen in die Tennishalle des RTHC Bayer Leverkusen eingeladen, um unter Anleitung des Rollstuhltennis-Bundestrainers Niklas Höfken neue Impulse für ihre Trainings- und Wettkampfpraxis zu sammeln. „Das besondere Format des Workshops ermöglicht den Teilnehmenden mit und ohne Behinderung, in einem barrierefreien Umfeld zwei Tage lang miteinander und voneinander zu lernen. Die fachliche Supervision und die intensive Auseinandersetzung in der Praxis macht den Workshop für alle Beteiligten so effektiv“, erläutert Höfken den Ansatz. Dabei hat er sich mit Britta Wend (Damen), Toni Dittmar (Herren) und Marcus Laudan (Quad) zusätzliche Unterstützung aus der Rollstuhltennis-Nationalmannschaft geholt. „Insbesondere den Spieler:innen können wir auf Augenhöhe unsere Erfahrungen weitergeben. Den Trainer:innen vermitteln wir, wie sie als Rollstuhltennis-Coaches ihr bereits vorhandenes Trainingsrepertoire aus dem laufenden Tennis adaptieren und weiter anwenden können“, resümiert Laudan, die aktuelle Nr. 15 der Rollstuhltennis-Weltrangliste. Von Hamburg bis Bayern, von Sachsen bis Nordrhein-Westfalen – mit insgesamt 12 Trainer:innen und 30 Spieler:innen mit sehr unterschiedlichen Vorkenntnissen waren die freien Plätze für den Workshop nach nur einer Woche ausgebucht, was den großen Bedarf an qualitativ hochwertigem Training und Fortbildungsmöglichkeiten im deutschen Rollstuhltennis verdeutlicht. Neben einem Fokus auf dem Training rollstuhltennisspezifischer technischer Details und taktischer Anwendungsmöglichkeiten im Einzel und Doppel, ging es auch um die grundsätzliche Verbesserung der motorischen und konditionellen Fähigkeiten der Teilnehmenden im Sportrollstuhl. Einige der angemeldeten Trainer:innen sind bereits im Rollstuhltennis tätig, andere nutzten die Gelegenheit, sich weiterzubilden, um im neuen Jahr in ihren Heimatvereinen entsprechende Angebote machen zu können. Die Spieler:innen kamen mit sehr unterschiedlichen sowohl körperlichen als auch spielerischen Voraussetzungen. Denn neben dem individuellen Trainingszustand bringen Menschen mit Querschnittlähmung oder Spastiken z.B. andere Voraussetzungen mit als Spieler:innen mit einer Amputation oder verkürzten Beinen. „Der Workshop hat allen verdeutlicht, dass es die eine perfekte Art, Rollstuhltennis zu trainieren oder zu spielen, gar nicht gibt. Ein erfolgreiches Training passt sich immer wieder an die Voraussetzungen der Sportler:innen an und fördert individuell“, erklärt Nationalspielerin Britta Wend, die den Teilnehmenden des Workshops vor allem viel Wissen im Fahrtraining auf dem Tenniscourt vermitteln konnte. Der kostenlose Workshop bot neben den sportlichen Aspekten für die Teilnehmenden auch die Möglichkeit, sich auszutauschen und zu vernetzten. Viele neue Anfragen nach wohnortnahen Angeboten für Rollstuhltennis liegen bereits auf dem Tisch des „Tennis für Alle“ Projektes. Durch die Initiative von DTB und Gold-Kraemer-Stiftung ist seit 2019 der Bedarf an neuen Standorten für Rollstuhltennis bundesweit enorm gestiegen. Attraktives Informationsmaterial, praxisnahe Fortbildungsangebote und eine enge Zusammenarbeit mit den Landesverbänden des DTB sorgen dafür, dass jährlich neue Tennisvereine als Partner für Trainings- und Wettkampfangebote gewonnen werden können. Neben dem nun jährlich stattfindenden bundesweiten Workshop, gibt es regionale Schnuppertage sowie eine deutsche Turnierserie für Nachwuchs und Breitensportler:innen. Gefördert wurde der Deutsche Rollstuhltennis-Workshop 2022 von OttoBock sowie Juwelier Kraemer.   Mehr Informationen zum Rollstuhltennis findest du hier. Im  DTB Youtube-Kanal stehen 14 kostenlose Video-Tutorials mit konkreten Übungen fürs Rollstuhltennis-Training zur Verfügung.
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19.12.22
Spannende Matches bei Nationalen Blindentennis-Meisterschaften
Vom 2. bis 4. Dezember wurden in Löhne die Nationalen Blindentennis-Meisterschaften 2022 ausgetragen. 30 Spieler:innen aus ganz Deutschland kämpften um die Titel in den Klassifizierungen B1 bis B4. Spannende Begegnungen und ein stetig steigendes Niveau zeichneten das Turnier aus. „Dieses Jahr haben wir fünfjähriges Jubiläum der Nationalen Blindentennis-Meisterschaften gefeiert. In diesem Zeitraum ist das Spielniveau unserer deutschen Blindentennis-Spielerinnen und Spieler enorm gestiegen. Die Ballwechsel werden immer athletischer und strategischer. Außerdem kommen deutschlandweit mehr Trainingsstandorte dazu, was die Szene immer lebendiger macht“, fällt das Urteil von Marc-René Walter aus, der mit seinem Team vom Löhner TC Rot-Weiß am ersten Dezemberwochenende das nationale Turnierhighlight und den gleichzeitigen Jahresabschluss 2022 im deutschen Blindentennis organisiert hat.   An zwei Turnierstandorten wurden die Spiele ausgetragen. In der Turnhalle des Löhner Gymnasiums entstanden durch Klebung taktiler Linien und das Aufstellen mobiler Netze drei Tennisplätze für die Spieler:innen der Startklasse B1, die als vollblind gelten und dies auch mittels Tragen einer Dunkelmaske im Wettkampf garantieren. Durch das Herunterlassen der Trennwände konnten dabei sogar noch bessere akustische Bedingungen für die Wettkämpfe in der Turnhalle gewährleistet werden. Zusätzlich wurden die Finals per Audiokommentar sehbehinderten Zuschauer:innen live vor Ort und in einem Online-Stream zugänglich gemacht. Zeitgleich spielten in der benachbarten Tennishalle die Starter:innen der eingeschränkt sehfähigen Kategorien B2, B3 und B4. Sie alle unterscheiden sich in der Feldgröße und der maximal erlaubten Anzahl an Ball-Aufsprüngen von den Vollblinden. Doch auch hier wird auf Courts mit taktilen Linien und vor allem dem fürs Blindentennis charakteristischen rasselnden Schaumstoffball gespielt.   Des Weiteren sind zur Feier des fünfjährigen Meisterschafts-Jubiläums am Standort Löhner TC noch 15 sehbehinderte Spieler:innen aus Spanien und Italien angereist. Mit ihnen wurde parallel und durch alle Startklassen und Geschlechter gemischt ein Freundschaftsturnier ausgetragen. Niklas Höfken, DTB-Referent für Inklusion und Parasport sowie Tennis für Alle Projektleiter der Gold-Kraemer-Stiftung, war das Wochenende in Löhne vor Ort: „Danke an das Team vom LTC für diese sehr gelungenen Meisterschaften! Seitdem wir 2016 Blindentennis in Deutschland eingeführt haben, hat sich der Sport sehr positiv entwickelt. Die Nationalen Meisterschaften sind der Gradmesser dafür, dass die Spieler:innen immer stärker werden und die deutsche Blindentennis-Szene weiter wächst. 2023 finden in Birmingham die Weltmeisterschaften statt. Unsere nationalen Sieger:innen werden sich dort mit ihren Leistungen gegenüber der Konkurrenz aus aller Welt nicht verstecken müssen!" Die Sieger:innen im Überblick:   B3 Herren: 1. Christian Schäfer / 2. Jörg. Moses B3 Damen: 1. Charlotte Schwagmeier / 2. Daniela Caruso   B2 Herren: 1. Miro Miletic / 2. Sascha Rathjens B2 Damen: 1. Simone Kaminski. / 1. Daniela Schmidt   B1 Herren: 1. Lars Stetten / 2. Raiiner Jost B1 Damen: 1. Banka Graeming / 2. Kirstin Linck   Das Turnier im Löhner TC wurde in enger Kooperation mit der „Tennis für Alle“-Initiative von Deutschem Tennis Bund und Gold-Kraemer-Stiftung sowie mit Unterstützung des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes realisiert.   Mehr Informationen zum Thema Blindentennis finden Sie auf den Seiten des Deutschen Tennis Bundes unter: www.tennis.de/blindentennis   Beachten Sie auch die kürzlich erschienene Youtube-Playlist mit 13 Tutorials zum Blindentennis-Training unter: https://youtube.com/playlist?list=PLKxraWS8VEf3F7Olmmyk_yUWq2KmubCUT
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13.12.22
Bisher größte Rheinland-Pfalz Rollstuhltennis-Meisterschaft des Rollitennis e.V.
Die 7. RLP Rollstuhltennis-Meisterschaft fanden  vom 3. bis  4. Dezember beim Rollitennis e.V. in Windhagen statt.   Insgesamt nahmen 24 Spieler:innen aus ganz Deutschland am Turnier teil, die in der Offenen Klasse um den Titel spielten. Auf die Doppelkonkurrenz musste aufgrund von geringer Platzkapazitäten in der Halle verzichtet werden. Im Finale standen sich in diesem Jahr Christian Burg und Michael Mertel gegenüber. Sie boten den Zuschauenden ein spannendes Match, aus dem Michael Mertel aus Nürnberg in zwei Sätzen mit 7:6, 6:2 als Sieger hervorging. Die Nebenrunde konnte Sophie v.d. Neyen mit 6:3, 3:6, 11:9 gegen Bettina Nowag für sich verbuchen. Der zwölfjährige Timo Schmiesing trat zusammen mit dem dreizehnjährigen John Brendahl in der Erwachsenenkonkurrenz an, wofür beide Jugendliche einen Mut-Pokal erhielten. Bei der Siegerehrung fand der Ortsbürgermeister Martin Buchholz viele lobende Worte und überreichte die Pokale an die Erstplatzierten.
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13.12.22
Padel als gewinnbringende Ergänzung in Tennisvereinen
Padel als gewinnbringende Ergänzung in Tennisvereinen Padel macht süchtig! Wer einmal auf dem Court stand, geht so schnell nicht mehr runter! Padel ist schnell zu erlernen, bietet Spaß ab dem ersten Ballwechsel und ist für jede Altersklasse geeignet. Das sind nur einige wenigen Argumente für die Implementierung von Padel im Verein.   Laut dem Global Padel Report stehen 70% der Padel Plätze auf Tennisanlagen. In Italien sind es 300 Vereine die Padel im Verein integriert haben. Padel kann von der Infrastruktur der Tennisanalgen profitieren, besonders können aber die Tennisvereine von Padel profitieren. Die Zielgruppe der 20–50-jährigen Sportler kann für den Verein gewonnen werden – vor allem die Ballsportler!   Der DTB und padelBox Consulting – dem führenden Spezialisten für Padel in Deutschland, wollen die Tennisvereine dabei unterstützen Padel im Verein zu integrieren. Das gemeinsam gestaltete Webinar ist ab sofort HIER zur Verfügung und als pdf. Diese und viele weitere Fragen werden beantwortet: Was müssen Vereine beim Platzbau beachten? Was kostet ein Padelplatz? Was sind die Erfolgsfaktoren die Vereine beachtetet haben, wenn sie auf Padel gesetzt haben? Wie können innovative sehen Mitgliedschaftsmodelle aussehen? DTB und das Webinar: Padel als Gewinnbringende Ergänzung im Tennisverein.  
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21.11.22
Jahresrückblick Sportentwicklung
„Tennis ist voll im Trend“, betont DTB-Präsident Dietloff von Arnim bei vielen Gesprächen, die er führt. Und recht hat er: Seit nunmehr zwei Jahren verzeichnet der deutsche Tennisdachverband steigende Mitgliederzahlen. Für die Sportentwicklung sind das tolle Zeichen.   Rund 62.000 mehr Menschen als noch im vergangenen Jahr spielen Tennis. Ein Anstieg von 4,5 Prozent. Zahlen wie diese gab es zuletzt vor 30 Jahren – damals dominierten Boris Becker und Steffi Graf die Schlagzeilen der Sportredaktionen. Heute heißen die Tennisprofis Alexander Zverev, Angelique Kerber und Co. und auch sie begeistern Amateursportler:innen in ganz Deutschland.   Der Spitzensport hat aber nicht allein für diesen rasanten Anstieg an Tennisspieler:innen gesorgt. Vielmehr ist es die gute Arbeit an der Basis, im Ehrenamt und in den Landesverbänden, die dafür sorgt, dass Menschen in die Tennisvereine kommen. Unterstützen sollen dabei nationale Projekte des Deutschen Tennis Bundes.   Deutschland spielt Tennis und Generali Tennis Starter als zentrale Säulen für die Mitgliedergewinnung   Um die Einstieghürde für den Eintritt in einen Tennisverein so gering wie möglich zu halten, hat der DTB seit Jahren die Projekte Deutschland spielt Tennis und Generali Tennis Starter initiiert. Auch im Jahr 2022 haben über 2.100 Vereine an den Aktionen teilgenommen und ihre Türen für potenzielle Neumitglieder geöffnet. Eines der Neumitglieder ist Torsten Schlimbach vom TC Glöbusch, dessen Tochter ihn wieder zum Tennis spielen bewegt hat: „Wenn man selber mal gespielt hat und dann dem eigenen Nachwuchs zuguckt, kommt die Leidenschaft ganz schnell zurück. Nach 28 Jahren Pause habe ich deshalb auch wieder einen Schläger in die Hand genommen und verbringe nun viel Zeit mit meiner Tochter, aber auch den Vereins- und Mannschaftskollegen auf dem Platz. Der Sport verbindet und ist natürlich auch ein schöner Ausgleich zum Alltagsstress. Egal ob ich gewinne oder verliere: ein gut gespielter Ball kann einen durch die Woche tragen.“   Sportentwicklung – nicht ‚nur‘ Tennis   Wenn auf dem Tennisplatz „Spiel, Satz und Sieg“ ertönt, ist die Arbeit der Sportentwicklung aber noch lange nicht vorbei. Das Ressort, dem Vizepräsident Dr. Sebastian Projahn vorsteht, hat mehr zu bieten als nur ein Fünf-Satz-Match.   Die Trendsportarten Padel und Beach Tennis waren auch 2022 weiter wichtige Bausteine in den Bemühungen der Sportentwicklung. Erstmals wurden die deutschen Meisterschaften im Beach Tennis live aus Saarlouis gestreamt. Spontent war knapp 33 Stunden live und erreichte damit ca. 60.000 Zuschauer:innen.   Ende des Jahres fand in Köln dann mit den NRW Padel Open das erste große Padelturnier in Deutschland statt. Insgesamt nahmen 150 Spieler:innen teil und es wurde ein Preisgeld von 2.000 Euro ausgeschüttet. Dazu wurden verschiedene Workshops für Vereine angeboten. Dr. Philipp Born, sitzt in der Arbeitsgruppe Padel beim Deutschen Tennis Bund, verfolgt die Entwicklung der Sportart seit Tag eins und weiß: „Wenn ich zwei Sportarten auf einer Anlage spielen kann, dann kann das nur von Vorteil sein. Dazu befruchten sich Tennis und Padel gegenseitig.“   Zum Auftakt in 2023 wird die Sportart Padel deshalb auch den Trainer:innen und Vereinsfunktionär:innen nähergebracht. Beim ersten DTB Vereinsforum, das im Rahmen des Internationalen DTB Tenniskongress am 7. und 8. Januar in München stattfindet, wird ein Padelcourt zum Ausprobieren aufgebaut.   Tennis für Alle   Sportliche Erfolge, steigende Mitgliederzahlen und populärer werdende Trendsportarten zeigen, Tennisdeutschland begeistert – teilhaben sollen alle. Aus dem Grund wurde 2022 die Vereinsbroschüre „Inklusion im Tennis“ überarbeitet. Ein Heft, dass Berührungsängste mit inklusiven Tennisdisziplinen nehmen soll. Außerdem wurde die Reihe der inklusiven Trainingstutorials um Blindentennis ergänzt. Trainer:innen werden darin befähigt, die Grundlagen der Sportart im Training mit sehbehinderten Menschen zu vermitteln.   Der eingeschlagene Weg wirft auch für das kommende Jahr seine Schatten voraus. Ein neues Kindertenniskonzept soll vorgestellt werden und das Digitalisieren der Vereinsservices steht bevor. Die Sportentwicklung beim DTB schaut voraus, damit die positive Mitgliederentwicklung in den vergangenen Jahren kein Trend bleibt
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21.11.22