Vereinskooperationen

Eine Vereinskooperation ist eine Win-Win-Situation für alle beteiligten Parteien.

Eine Kooperation kann eine Win-Win-Situation für alle beteiligten Parteien sein: Sowohl Kooperationspartner als auch Verein profitieren.

Von einer Kooperation können alle profitieren: Der Kooperationspartner bekommt kompetente Unterstützung durch lizenzierte Tennis-Trainer und können ihr Angebot erweitern. Dein Verein hat die Chance, Zielgruppen, die bisher nicht mit Tennis in Kontakt gekommen sind, für die Sportart zu begeistern und sie auf Dauer als Vereinsmitglieder zu gewinnen.

Dein Weg zu einer Vereinskooperation

Eine Vereinskooperation bietet sich insbesondere an, um neue Zielgruppen anzusprechen, aber, um sich die Kosten für neue Projekte zu mit dem Kooperationspartner zu teilen.
  • ​​​​​​​​​​​Wollen wir als Verein / Kooperationspartner so eine Zusammenarbeit überhaupt?
  • Welche Erwartungen und Ziele verbinden wir damit?
  • ​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​Wo haben wir als Partner Gemeinsamkeiten/Schnittstellen?​​​​​​​​​​
  • ​​​​​​​Ist eine ausreichende Infrastruktur vorhanden?
  • Ist genügend Personal verfügbar? Werden weitere Helfer*innen/Trainer*innen benötigt?
  • Muss zusätzliches Material, wie Schläger, Bälle, Kleinfeldnetze, etc. besorgt werden?
  • Wie erfolgt die Finanzierung? Können Spenden/Fördergelder generiert werden? Gibt es einen Finanzierungsplan? Soll das Angebot kostenfrei sein?

Um große Unterstützung und Rückhalt zu haben, sollten auch die Mitglieder informiert und somit eingebunden werden. 

Wollen beide Partner eine Zusammenarbeit starten, sollte eine detaillierte Konzeption ausgearbeitet werden. Folgende Punkte sollten festgehalten/definiert werden:

  • Ablaufplan (Zeitrahmen, Phasengliederung)
  • Ziele, Inhalte und Methoden
  • Personeller Einsatz und Organisation
  • Kostenplan (Einnahmen, Ausgaben, möglicher zusätzliche Fördermittel)

In den Verhandlungen werdet ihr schnell feststellen, dass es Gemeinsamkeiten gibt, an manchen Stellen jedoch Kompromisse eingegangen oder auch ein „Nein“ akzeptiert werden muss.

Wichtig ist, dass über mögliche Probleme oder Schwierigkeiten, die entstehen könnten, schon im Vorfeld geredet wird. Immer im Gespräch bleiben ist eine Maxime. Deshalb: Erst die Ziele bestimmen, sich dann um die Strukturen kümmern, Inhalte erarbeiten – alles auf partnerschaftlicher Ebene. So kann man Fehlschläge und Enttäuschungen vermeiden.​​​​​​

Läuft die Kooperation bereits einige Zeit, sollten sich die beteiligten Partner zu einem Erfahrungsaustausch treffen, um zu besprechen, ob die Erwartungen und Ziele der einzelnen Parteien erfüllt wurden. Auch sollte geprüft werden, was gut und was schlecht gelaufen ist und welche Prozesse verändert werden müssen. Hilfreich können hierbei folgende Maßnahmen sein:

  • Durchführung eines Soll-Ist-Vergleichs
  • Erstellung einer Kooperations-Dokumentation
  • Erstellung eines Erfahrungsberichts als Grundlage für eine neue Kooperation
  • andere Vereine

  • Kindertagesstätten/Kindergärten

  • Schulen

  • Universitäten

  • Behindertenwerkstätten

  • Soziale Einrichtungen

  • …​​​​

  • Schule-Verein:

    Eine Kooperation von Schule und Verein bringt für beide Seiten einige Vorteile mit sich. Die Schulen können ihren Schülern*innen ein spannendes und abwechslungsreiches Sportprogramm bieten. Die Vereine können auf ihr Angebot aufmerksam machen und so Kinder und Jugendliche für sich gewinnen und binden. ​​​​Weitere Informationen ​​​​​​​​​​​​​​

 

  • Kindergarten-Verein:

    Durch Kooperationen mit örtlichen Kindergärten können Kinder bereits im Vorschulalter von der Sportart Tennis überzeugt werden. In der Arbeit mit Kindern müssen sich Tennistrainer*innen und -lehrer*innen jedoch auf die Bedingungen im allgemeinen Kindersport einstellen. Weitere Informationen

 

Welche Formen einer Kooperation gibt es?

Kooperationen können als einmalige Events angeboten oder auch langfristig angelegt sein. Form und Dauer des Kooperationsangebots hängen auch von der Sicherstellung der Finanzierung ab.

​​​​​​​​​​​Die Kooperationspartner veranstalten einen Aktionstag. Diese Art der Veranstaltung ist am besten geeignet für Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren, aber auch für Ältere. Der Aktionstag kann natürlich auch auf dem Gelände des Kooperationspartners stattfinden.​​​​​​​

Ein/e Projekttag/-woche kann beispielsweise in Grund- und weiterführenden Schulen, aber auch in Kindergärten oder Behinderrtenwerkstätten angeboten werden. Während des Projekttages/der Projektwoche bietet der Tennisverein in Zusammenarbeit mit Lehrkräften/Pädagogen ein „Projekt Tennis“ an.​​, bei dem die Kinder die ersten Grundlagen kennenlernen und spielerisch an die Sportart Tennis herangeführt werden.

Der Verein besucht die Sportanlage des Kooperationspartners. Er bietet im Rahmen eines eintägigen Sportfestes die Möglichkeit, Tennis auszuprobieren.​​​​​​​ Daneben können sich auch weitere ortsansässige Vereine/Sportarten präsentieren.

Schule und Verein gehen eine Kooperation ein. In Form einer Arbeitsgemeinschaft (AG) findet ein regelmäßiges Tennistraining über einen längeren Zeitraum statt, das ein Vereinstrainer leiten könnte. Wichtig ist die Nachhaltigkeit: Allen Teilnehmer*innen sollte ein längerfristiges Angebot von Vereinsseite aus gemacht werden.​​​​​​​

Verein und Verband bieten interessierten Lehrkräften Kontaktveranstaltungen und Einführungslehrgänge bis hin zum Erwerb der C-Trainer-Lizenz an. Schüler können die Qualifikation zum Tennis-Assistenten oder Schülermentor erwerben (abhängig vom jeweiligen Tennis-Landesverband).