Etablierung als Ziel - Rosenheim startet in zweite Saison

Sieg gegen Meister und Vizemeister, starker fünfter Platz, begeisterte Zuschauer und einige Lernerlebnisse - das war die Bilanz der Premierensaison 2021 des TC 1860 Rosenheim in der 1.Tennis-Bundesliga.

Sieg gegen Meister und Vizemeister, starker fünfter Platz, begeisterte Zuschauer und einige Lernerlebnisse - das war die Bilanz der Premierensaison 2021 des TC 1860 Rosenheim in der 1.Tennis-Bundesliga.

Dieses Jahr gilt es nun für die 60er zu zeigen, dass man es ernst meint mit dem Projekt oberste Spielklasse und sich auch langfristig im Kreis der besten Vereine etablieren kann. So lautet auch das ausgewiesene Saisonziel von Manager Thomas Detterbeck und Vorstand Dieter Dörfler, dass man möglichst wenig mit den Abstiegsplätzen zu tun hat und so früh wie möglich den Klassenerhalt sichern will. Dies wird schwer genug wenn man sich die Kader der anderen Mannschaften ansieht, da auch die Aufsteiger sehr starke Spieler gemeldet haben, doch auch Rosenheim hat sich kadertechnisch verbessert im Vergleich zum Vorjahr.

Superstar Nikoloz Basilashvili

Als neuer Superstar und Nummer 1 der Mannschaft sticht Nikoloz Basilashvili heraus. Der Georgier ist aktuell die Nummer 25 der Welt und ist fest für ein paar Einsätze eingeplant. Nach ihm kommt mit Aljaz Bedene ein Bekannter aus dem letzten Jahr, der Slowene hatte leider nach der ersten Partie gesundheitliche Probleme und konnte nicht mehr eingesetzt werden, jetzt ist er aber zum Glück wieder fit und bereit für den Center Court in Rosenheim. Ebenso kehrt der Publikumsliebling und Bosnier Damir Dzumhur zurück, der einer der Schlüsselspieler der letzten Saison war, der Italiener Lorenzo Giustino, auch ein Steckenpferd in 2021, und der sympathische Slowene Rola Blaz. Nicht fehlen darf logischerweise die Österreich-Fraktion, die im Kern die Mannschaft in der Vergangenheit in Richtung Bundesliga gebracht hat. Mit Sebastian Ofner, der gerade nach einer Verletzungspause direkt ein Challenger gewonnen hat, Doppelspezialisten Sam Weissborn und Vereinslegende Lukas Jastraunig können sich die Zuschauer wieder auf altbekannte Gesichter freuen. Der vierte Österreicher im Bunde wird wieder Doppel Grand-Slam-Sieger Oliver Marach sein. Neu im Team sind neben Basilashvili beispielsweise der Slowake Norbert Gombos, Nummer 118 der Welt, der Argentinier Juan Manuel Cerundolo, aktuell Nummer 125 der Welt, sowie die Franzosen Hugo Grenier, Nummer 142 der Welt, und Manuel Guinard, Nummer 140 der Welt. 


„Mit diesem Kader haben wir uns sicher noch einmal verbessert im Vergleich zum letzten Jahr und können in Bestbesetzung sicher jeden schlagen. Wie wir aus dem letzten Jahr wieder einmal gelernt haben, wird die jeweilige Besetzung jedoch auch wieder viel von Glück und den Umständen abhängen, womit Prognosen schwer ausfallen. Sicher ist, dass sich auch viele der anderen Teams entsprechend verstärkt und da die Aufsteiger Bredeney und Ludwigshafen auch sehr gute Mannschaften haben wird es keine leichte Saison.“, so Thomas Detterbeck. Die Verantwortlichen schätzen die Liga so stark wie nie ein und erwarten viele spannende Matches und eine enge Saison, bei der die 60er hoffentlich nichts mit dem Abstieg zu tun haben.


Fokus liegt neben dem Sportlichen primär auch auf dem Eventcharakter der Heimspiele und der besten Unterhaltung der heimischen Fans. Hier gab es im letzten Jahr bereits gutes Feedback, darauf will man aufbauen und diese Saison noch einmal einen guten Sprung machen was Zuschauerzahlen angeht. Besonders die Jugend der umliegenden Vereine soll angesprochen werden, um so das Tennis allgemein in der Region zu stärken und die Mannschaft als Marke zu etablieren.

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